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E-Commerce und das AGEC-Gesetz: Was bedeutet das für Sie?

E-Commerce und das AGEC-Gesetz: Was bedeutet das für Sie?
E-Commerce und das AGEC-Gesetz: Was bedeutet das für Sie?

Wenn Sie ein E-Commerce-Händler mit einem Jahresumsatz von mehr als 50 Millionen Euro sind und Ihre Produkte (mindestens 25.000 Produkte pro Jahr) auf dem französischen Markt verkaufen, sind Sie von der Umsetzung dieses Gesetzes betroffen, das am 1. Januar 2023 in Kraft treten wird – das ist tatsächlich schon sehr bald. Aber kein Grund zur Sorge: Wir erklären Ihnen alles, was Sie über dieses Gesetz wissen müssen und wie Sie die Vorschriften schnell umsetzen können.

Was ist das Agec-Gesetz und was beinhaltet es?

Im Sinne der Transparenz und einer besseren Kommunikation mit den Verbrauchern zielt das Agec-Gesetz darauf ab, die Information der Verbraucher über bestimmte Umwelteigenschaften der von ihnen gekauften Produkte verbindlich vorzuschreiben. Außerdem soll damit Abfall bekämpft, Produktionsmethoden verbessert und die erweiterte Herstellerverantwortung ausgeweitet werden. Diese Informationen müssen in Form eines digitalen Produktdatenblatts bereitgestellt werden, das am Verkaufsort zugänglich ist. Dieser gesamte Ansatz ist Teil eines umfassenderen Rahmens: Heute kann kein Unternehmen mehr die End-of-Life-Phase eines Produkts ignorieren, für die es verantwortlich ist.

Welche Organisationen sind betroffen, und für welche Arten von Waren gilt dies?

  • Textilien, Haushaltswäsche und Schuhe,
  • Elektro- und Elektronikgeräte,
  • Haushalts-, Industrie- und Handelsverpackungen,
  • Papier,
  • Einrichtungsgegenstände,
  • Spielzeug,
  • Sport- und Freizeitartikel.

Bitte beachten Sie: Wenn Ihr Jahresumsatz unter 50 Millionen Euro liegt, gilt die Ausnahmeregelung nur bis zum 1. Januar 2024. Ab diesem Zeitpunkt gilt das Gesetz für alle Unternehmen, unabhängig vom Umsatz.

Welche Informationen müssen den Käufern zur Verfügung gestellt werden?

Alles ist im offiziellen Erlass zu diesem Gesetz ausführlich geregelt.

Die Informationen und die Art und Weise, wie sie darzustellen sind, unterscheiden sich jedoch je nach Branche:

  • Bei elektronischen Geräten: Das Vorhandensein von Edelmetallen und Seltenerdelementen muss wie folgt angegeben werden: zum Beispiel „Enthält X Milligramm Silber“.
  • Bei Bekleidung: Die geografische Angabe des Landes, in dem bestimmte Herstellungsschritte wie das Weben oder das Schneidern stattfinden, muss als Hinweis angegeben werden.

Alle Produkte, für die ein digitales Produktinformationsblatt gilt, sowie die darin enthaltenen Informationen sind hier aufgeführt.

Clarisse C

Clarisse C

"Quable allows us to enhance the relevance of the customer interaction with up-to-date information as well as a rich and qualitative product experience."

Welche Folgen hat die Nichteinhaltung des Gesetzes?

Wenn ein Unternehmen die Bestimmungen des AGEC-Gesetzes nicht einhält, gilt dies als irreführende Geschäftspraxis, die mit einer Geldstrafe von 3.000 Euro für natürliche Personen und 15.000 Euro für juristische Personen geahndet wird.

Darüber hinaus kann die Strafe gemäß dem Verbrauchergesetzbuch auch 10 Prozent des Jahresumsatzes oder 50 Prozent der getätigten Werbeausgaben betragen. Schließlich kann der Satz auf bis zu 80 Prozent der getätigten Werbeausgaben erhöht werden, wenn sich die sogenannten irreführenden Angaben auf die Umweltauswirkungen der verkauften Waren oder Dienstleistungen beziehen.‍

Wie hilft Ihnen das PIM dabei, die Vorschriften einzuhalten?

Gute Nachrichten: Alle Funktionen, die Sie zur Einhaltung dieses neuen Gesetzes benötigen, sind bereits im PIM enthalten! Wenn Sie das Quable PIM bereits nutzen, können Sie diesen Compliance-Prozess vollständig selbst durchführen: durch Hinzufügen von Feldern (oder Attributen), Massenaktualisierung von Informationen, Verwaltung dieser Daten (mithilfe von Vollständigkeitsprüfungen, Tags und Validierungsprozessen) und Veröffentlichung über Ihre üblichen Kanäle.

Einfach ausgedrückt: Das PIM ist das ideale Tool, mit dem Sie diese neuen, nun vorgeschriebenen Informationen eingeben und nach Belieben verbreiten können (über ein Portal, als PDF usw.), um sicherzustellen, dass die Informationen verfügbar sind.

Für Ihre Distributoren, Einzelhändler und Marktplätze könnte es nicht einfacher sein: Sie können schnell und unkompliziert auf deren Anfragen reagieren, indem Sie ihnen die relevanten Informationen in jedem beliebigen Format zur Verfügung stellen.

Der Fokus auf Verbraucherinformationen wird im Laufe der Zeit weiter verstärkt (ab Januar 2024 muss beispielsweise der Reparierbarkeitsindex angegeben werden); auch hier ist die Flexibilität des PIM die richtige Lösung, da es skalierbar ist.

Fazit

Das Inkrafttreten dieses Gesetzes markiert einen echten Wendepunkt in Bezug auf Recycling, Wiederverwendung, verantwortungsvollen und nachhaltigen Konsum sowie die Abfallvermeidung – alles im Interesse einer nachhaltigeren Wirtschaft. Es markiert auch einen echten Wendepunkt für Sie als Online-Händler, um sicherzustellen, dass Sie im Falle einer Überprüfung die Standards einhalten.

Obwohl das PIM diese neuen Anforderungen an Transparenz und Kommunikation mit Ihren aktuellen und zukünftigen Kunden – sei es online oder in Ihren stationären Geschäften – problemlos erfüllen kann, empfehlen wir Ihnen, sich bezüglich des Agec-Gesetzes an Ihre Rechtsabteilung zu wenden.

Möchten Sie die Einhaltung des Agec-Gesetzes sicherstellen?

‍Fordern Sie Ihre kostenlose Demo an.

Sie können sich auch die Infografik zum Agec-Gesetz ansehen, die alles zusammenfasst, was Sie über diese neue Gesetzgebung wissen müssen und wie Sie sich am besten darauf vorbereiten können:

Team behind Studio